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Unerwartete Grabfunde in Großbüllesheim

Auf ein Grab mit Seltenheitswert stieß ein Grabungsteam des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) bei der Untersuchung eines künftigen, großflächigen Gewerbegebiets in Euskirchen-Großbüllesheim. Unter einem Hügel, den ein Graben von etwa 4,5 Meter Durchmesser begrenzte, lag eine hölzerne Grabkammer. Im Grab wurden ein Erntemesser aus Feuerstein und ein keramischer Becher gefunden. Über die am Becher festgestellten Verzierungen lässt sich das Grab der sogenannten Schnurkeramik (2.800 – 2.500 v.Chr.), einem Abschnitt der ausgehenden Jungsteinzeit, zuweisen. Das Grab ist die erst sechste schnurkeramische Bestattung, die jemals im Rheinland entdeckt wurde.

 
 

Postkarten aus Großbüllesheim

Als kleiner Beitrag zur Geschichte unseres Ortes sollen die nachfolgenden historischen Postkarten dienen, die im Laufe der Jahrzehnte entstanden sind und auch - zumindest teilweise - verschickt wurden. Evtl. Rechtebesitzer an den Bildern und damit Originalbilder sind nicht mehr ausfindig zu machen. Die hier gezeigten Postkarten sind in Privatbesitz.

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Geschichte Großbüllesheims

Großbüllesheim, ein langgestreckter Ort, so wie er sich vor allem von der Bahnstrecke Euskirchen - Köln aus darbietet, gehörte bis zum 1. Juli 1969 zum Amt Kuchenheim und bildet seit der kommunalen Neugliederung einen Teil der Stadt Euskirchen. Büllesheim, das 856 in einer Urkunde König Lothars II. im Goldenen Buch der Abtei Prüm als "Bullengesheym" zum erstenmal genannt wird, erscheint 867 als "Bullingiheim" und schließlich 1316 im Liber valoris als "inferior Bullisheim et aliud Bullesheim" (das untere Büllesheim und das andere Büllesheim). Nach Mürkens enthält Büllesheim im Bestimmungswort den nachweisbaren keltisch-gallischen Personennamen Bullus.

Da die älteren Nachrichten meist nur von Büllesheim sprechen, ist es schwer zu unterscheiden, ob sie sich auf Groß- oder Kleinbüllesheim beziehen. 1337 wird urkundlich "Overbulisheym" erwähnt, womit also auch auf ein Unterbüllesheim geschlossen werden darf. Bis ins 19. Jahrhundert werden beiderlei Bezeichnungen gebraucht, und erst die Neuzeit hat die Namen Groß- und Kleinbüllesheim festgelegt.

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Drei Aufsätze von Karl Johann Hoffmann

Karl Johann Hoffmann, der Heimatforscher und Autor des Buchs "Drei rheinische Dörfer und ihre Geschichte" über Großbüllesheim, Kleinbüllesheim, Wüschheim, hat seine Kindheits- und Jugenderinnerungen an die Zeit von 1933 bis 1948 veröffentlicht. 1933  zum Zeitpunkt der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten war Herr Hoffmann noch keine vier Jahre alt. Er lebte mit seinen Eltern und zwei Geschwistern in Großbüllesheim. 

 

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Der Niederländische Postkurs

Großbüllesheim gilt als sogenanntes Straßendorf. Maßgebend hierfür war sein Lage an der sogenannten „Aachen-Frankfurter-Straße“. Sie wurde als kurze Verbindung zwischen der Kaiserstadt Aachen und Frankfurt, dem Wahlort der deutschen Kaiser, hergestellt. Die Straße verlief aus Aachen kommend über Düren, Sievernich, Wichterich, Wüschheim, Großbüllesheim, Essig, Oberdrees und Rheinbach weiter nach Sinzig am Rhein und dann Richtung Frankfurt. Diese Straße hat über viele Jahrhunderte die Entwicklung unseres Ortes geprägt.

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